FREIE PLÄTZE: 1 Platz + 1 Inklusionsplatz ab Sommer 24

Pädagogisches Konzept

Gedanken zu meiner Arbeit

Ich bin nun schon seit 2006 in der Kindertagespflege tätig. Am Anfang habe ich die Kinder von Freundinnen betreut, bin dann nochmal 2 Jahre in einer Kita in Münster Wolbeck im hauswirtschaftlichen Bereich tätig gewesen, bevor ich mich 2010 in 160 Stunden qualifiziert habe. Danach führte mich der Weg in die Großtagespflege und ich konnte 2017 meine kleine KiTa auf dem Land entstehen lassen.

 Seit dem Rechtsanspruch für eine Betreuung für Kinder ab einem Jahr und dem Wegfall der 3jährigen Elternzeit, ist der Bedarf an Betreuung enorm gestiegen und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist nicht einfacher geworden. Auch ist ein gesellschaftlicher Druck auf Familien immer größer geworden, besonders für Mütter. Die Arbeit, das Familienleben, der Haushalt, alles zusammen erfordert eine kaum zu schaffende Organisation des Alltags, der Woche, des Jahres. Und es bringt ein hohes Maß an Angepasstheit unserer Kinder mit sich. 

Ich habe mich immer wieder mit diesen gesellschaftlichen Erwartungen auseinandergesetzt und durch die Geburt unserer Tochter im Jahr 2013 ergeben sich für uns als Familie die gleichen zu bewältigenden Aufgaben wie für Euch Eltern.  

Die Zeit mit unseren Kindern vergeht wirklich so schnell und ist damit sehr kostbar.

Ich verstehe mich als achtsame Unterstützung der Familien, dessen Kinder ich betreue. Es ist mir eine tiefe Freude, diese kleinen Menschen ein kleines, jedoch so wichtiges Stück auf ihrem Weg ins Leben begleiten zu können.

Bei den Wichtelkindern kann ich den Kindern Raum und Zeit geben Kind zu sein und sich individuell zu entwickeln. 


Gemeinsam wachsen

Inklusive Kinderbetreuung in einer kleinen Gruppe

Die kleine Gruppengröße ist ein großer Vorteil der Kindertagespflege und ermöglicht es mir eine individuelle Beziehung zu jedem Kind aufbauen zu können. Es ist viel Zeit für jedes Kind vorhanden und ich kann sehr gut auf jede der kleinen Persönlichkeiten eingehen. Gerade für die Betreuung von Kindern unter 3 Jahren ist es wichtig, dass eine vertrauensvolle Nähe aufgebaut wird, in der sich das Kind wohl und geborgen fühlt.

Durch meine Qualifizierung im Bereich Inklusion möchte ich das Miteinander leben. Es ist eine riesengroße Chance, Kinder mit besonderen Bedürfnissen an unserem Alltag teilhaben zu lassen. Genau wie jeder Mensch mit seinen Eigenheiten ein Teil unserer Gesellschaft ist, genauso haben "alle" Kinder das Recht, in unserem "normalen" Alltag ein Teil einer Gruppe zu sein. 

 Die Kinder können erleben, das jedes Kind, egal welche Besonderheiten es hat, einfach dazu gehört,  ein Freund werden kann. 

Wachsen "alle" Kinder gemeinsam auf, entstehen erst keine Berührungsängste und geben das Fundament für ein verantwortungsvolles und achtsames Miteinander. 

Spaß an Bewegung und Kreativität

Freies Spiel, Bewegung und Kreativität nehmen den größten Teil in unserem Tagesablauf ein. Die Kinder lernen durch Bewegung ihren Körper besser kennen und trainieren dabei alle Sinne. Meine Räume in Ladbergen sind so ausgestattet, dass es genügend Platz zum Toben gibt. Wir gehen sehr gern nach draußen und erkunden die Umgebung. Auf dem Spielplatz, im Park oder im Garten können die Kinder noch ganz andere Sachen ausprobieren und ihre Erfahrungen erweitern. 

Das Besondere kann jederzeit entdeckt werden: in der Natur finden sich überall Sachen, mit denen man spielen und basteln kann. Mit viel Freude untersuchen wir unsere Umgebung und probieren z.B., womit man Musik machen kann, was sich zum Basteln eignet oder spielen einfach im Sandkasten. Für mich ist es immer wieder faszinierend, mit welchem Eifer und welcher Hingabe die Kinder neue Sachen für sich entdecken.

Auch Musik und Singen kommt in meiner Kindertagespflege nicht zu kurz. Durch zusammen gesungene Lieder erweitern und vertiefen die Kinder ihren Wortschatz und lernen schnell, kleine Lieder selbstständig mitzusingen. Ich habe viele verschiedene Instrumente und Gegenstände, mit denen man Töne erzeugen kann – die Kinder haben damit viel Spaß und werden zu kleinen „Komponisten“.

Ihr Eltern seid ein wichtiger Teil der Erziehungspartnerschaft

Eine gute und offene Zusammenarbeit zwischen Euch  Eltern und mir ist für Euer Kind und seine Entwicklung sehr wichtig. Durch die kleine Gruppengröße haben wir in jeder Bring- und Holsituation ein bisschen Zeit über den Tag und die Erlebnisse zu sprechen. Für intensiveren Austausch haben wir auch die Möglichkeit einen gemeinsamen Termin zu vereinbaren. 

Besprechen werden wir fortlaufend organisatorische Aspekte, Entwicklungsschritte und spezifische Fragen zum Kind in der Gruppe. Ihr als Eltern könnt mich auch zu pädagogischen Themen fragen – ich teile mein Wissen und meine Erfahrungen gerne mit Euch. Ich weiß, dass auch  Eltern immer wieder vor neuen Herausforderungen stehen und dass es dabei vielfältige Fragen gibt.

Eingewöhnung: der Beginn eines neuen Lebensabschnittes

Die Phase der Eingewöhnung ist sowohl für Euer Kind, als auch für Euch Eltern von großer Bedeutung – ihr müsst Vertrauen zu mir aufbauen. Die Eingewöhnungsphase ist sehr individuell gestaltet: die Kinder reagieren unterschiedlich auf Veränderungen und manche Kinder benötigen mehr Zeit, um sich auf eine neue Umgebung und eine neue Bezugsperson einzustellen. Durch meine Erfahrungen weiß ich, wie man diesen Prozess gut begleitet und jedem Kind die Möglichkeit gibt, sein eigenes Tempo anzuwenden. Auch für mich ist diese Phase immer wieder spannend und ich freue mich darauf, Euer Kind kennenzulernen und eine vertrauensvolle Beziehung entstehen zu lassen.

Je nach Kind dauert die Eingewöhnung zwischen einer und vier Wochen. Sollte es einmal länger dauern, ist das auch in Ordnung – das Kind und die Eltern bestimmen das Tempo. Am Anfang der Eingewöhnung besucht Euer Kind zusammen mit Euch meine Kindertagespflege und Ihr verbringt gemeinsam einige Stunden hier, wobei Ihr die neuen Räume, die anderen Kinder und den Tagesablauf kennenlernt.

Im nächsten Schritt, der auch schon nach ein paar Tagen erfolgen kann, verlässt das Elternteil die Kindertagespflege für eine Weile – bleibt aber natürlich in der Nähe. Die Dauer der Abwesenheit des Elternteils steigern wir je nach Fortschritt der Eingewöhnung. Ich beobachte Ihr Kind in dieser Zeit sehr aufmerksam und wir besprechen dann die Erfahrungen, die Ihr Kind in Ihrer Abwesenheit gemacht hat. Die Eingewöhnungsphase ist beendet, wenn sich Euer Kind wohl bei mir fühlt und auch Ihr ein gutes Gefühl dabei habt, es den Tag über durch mich betreuen zu lassen.